Künstliche Intelligenz im Asset Management – überall draufgeschrieben, aber wie viel steckt wirklich drin? In unserem Money-Coaching-Spezial vom 23. Juni haben wir genau dort den Vorhang ein Stück weit gelüftet. Mit dabei: drei Gespräche, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und zwei Namen, die Sie von unserer Plattform kennen: Apeiron (der technische Kopf hinter StrategyMarket) und MINVEO (einer der beiden Robo-Advisor der ersten Stunde bei uns). Die komplette Aufzeichnung gibt es für registrierte Nutzer im Internen Bereich.

 


 

Es war heiß draußen und trotz Fußball-WM haben wir uns an diesem Dienstagabend ein ebenfalls heißes Thema vorgenommen, das im Moment in fast jeder Wirtschaftszeitung auf dem Titel steht: künstliche Intelligenz. Genauer: KI in der Finanzberatung und im Asset Management, zwischen Marketing-Hype und dem, was am Schreibtisch tatsächlich passiert.

Wer den Leitartikel dazu auf der Plattform bereits gelesen hat, kennt die unbequeme Ausgangsfrage schon: Wenn alle mit „lernenden Algorithmen” und „datengetriebenen Entscheidungen” werben – wer macht das eigentlich wirklich? Und wer schreibt es nur drauf? Die Zahlen, die dazu in der Sendung gezeigt wurden, haben mehr als einen Zuschauer überrascht. So viel sei verraten: Der Abstand zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist größer, als die Hochglanzbroschüren vermuten lassen.

Damit es nicht bei der “Frank-Seidel-Einschätzung” in diesem Spezialbereich bleibt, wurde Verstärkung an den virtuellen Tisch geholt – drei Gespräche, alle in der vergangenen Woche aufgezeichnet.

Was Sie in der Aufzeichnung erwartet

Gespräch 1 – die Sicht der Anleger: Den Anfang macht ein Gesicht, das einige aus der Community schon aus einer Befragung kennen: Im Rahmen seiner Bachelorarbeit hat sich hier jemand sehr genau angeschaut, wie Privatanleger zwischen Chatbot und persönlicher Beratung wirklich ticken. Ein Befund hat uns alle beim Lesen der Ergebnisse  stutzen lassen – es geht um die Frage, womit sich erstaunlich viele Menschen bereits zufriedengeben. Wir verraten die Zahl hier nicht. Sie ist der Grund, warum Seidel an dieser Stelle „Großalarm” gerufen habt.

Gespräch 2 – KI als Werkzeug des Beraters: Danach wird es konkret. Der nächste Gast prägt das Bild eines „Exoskeletts”: die KI nicht als Ersatz für den Menschen, sondern als verstärkende Struktur im Hintergrund. Wir sprechen über den „stochastischen Papagei”, über das, was eine Maschine heute nachweislich besser kann als jeder Mensch – und über die eine Frage, auf die wir alle eine sehr klare Antwort erwartet hatten und eine ganz andere bekommen haben: Wann darf die KI zum ersten Mal direkt mit dem Kunden reden? Es ist zugleich das längste Gespräch des Abends – und für alle interessant, die StrategyMarket nutzen, denn hier sitzt der technische Kopf dahinter.

Gespräch 3 – wenn die Maschine selbst entscheidet: Zum Schluss das andere Extrem. Einer der ganz wenigen Anbieter, die ein selbstlernendes System tatsächlich bis in die Anlageentscheidung hineinlassen – und das seit Jahren, nicht erst seit ChatGPT in aller Munde ist. Wir reden über neuronale Netze, über den entscheidenden Moment „Human in the Loop”.

Der rote Faden

Bei allen Unterschieden lief ein Gedanke durch alle drei Gespräche: Zwischen dem Mythos der vollautonomen Maschine und der gelebten Realität klafft eine Lücke. Am Ende sitzt – noch – fast immer ein Mensch, der das Ergebnis verantwortet. Warum das so ist, was sich gerade verschiebt und wo genau auf dieser Bandbreite unsere eigenen Lösungen stehen, das hat Frank Seidel am Ende der Sendung noch einmal sortiert.

Wer wissen will, welche der genannten Häuser zu den wenigen gehören, die KI wirklich tief integriert haben – und was das für Ihr Geld bedeutet –, schaut sich am besten die ganze Aufzeichnung an.

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