Multi-Alternatives Fund

Willkommen zu einer neuen Art des Investierens

Alternative Anlagen – also Investments jenseits der klassischen Börse – waren lange Zeit fast ausschließlich institutionellen Anlegern vorbehalten. Doch das ändert sich: Mit einem modernen ELTIF erhalten nun auch Privatanleger Zugang zu Chancen, die früher kaum erreichbar waren.

Der JPMorgan ELTIFs – Multi-Alternatives Fund eröffnet Ihnen diesen Weg:
Breit gestreut. Professionell gemanagt. Langfristig ausgerichtet.

Warum Multi-Alternatives? Eine Lösung, viele Chancen.

Anstatt sich auf eine einzelne Anlageklasse festzulegen, kombiniert der Multi-Alternatives-Ansatz verschiedene Bausteine – von Infrastruktur über Private Credit bis hin zu Private Equity. Das Ergebnis: Ein ausgewogenes Chance-Risiko-Verhältnis, das breiter aufgestellt ist als jede Einzelstrategie.

Die Vorteile eines Multi-Alternatives-Ansatzes: Geringere Schwankungen durch breite Streuung, Zugang zu über 15 alternativen Anlageklassen, stabile, teilweise inflationsgeschützte Ertragsquellen und ein aktives Management, das Chancen und Risiken laufend bewertet.

Was ist ein ELTIF – und warum ist er interessant für Privatanleger?

Ein ELTIF (European Long-Term Investment Fund) ist ein EU-regulierter Fonds, der Kapital in die Realwirtschaft bringt – etwa in Infrastruktur, Immobilien, Transport und private Unternehmen.
Er bietet Zugang zu privaten Märkten, die an der Börse nicht handelbar sind, strenge Regulierung und Anlegerschutz, langfristige Renditechancen durch illiquide Anlagen und eine Diversifizierung, die klassische Portfolios sinnvoll ergänzt.

Für viele Anleger ist dies der erste unkomplizierte Weg, in stabile Sachwerte und private Wachstumsunternehmen zu investieren.

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Die wichtigsten Bausteine des Fonds – einfach erklärt

1. Infrastruktur – Grundversorgung mit planbaren Einnahmen

Infrastruktur zählt zu den stabilsten Anlageklassen überhaupt. Warum? Weil sie aus Strukturen besteht, die wir alle täglich benötigen: Energieversorgung, Mobilität, Wasser, Daten, Transport. Genau dort investiert der Fonds. Was macht Infrastruktur so attraktiv?

  • Planbare Einnahmen: Viele Infrastrukturprojekte arbeiten mit langfristigen Verträgen oder staatlich regulierten Gebühren. Das führt zu stabilen Erträgen – selbst in wirtschaftlich turbulenten Zeiten.
  • Häufig inflationsgeschützt: Bei Energie- oder Versorgungsinfrastruktur sind Gebühren oft an die Inflation gekoppelt. Steigt das Preisniveau, steigen die Einnahmen mit – ein wertvoller Vorteil für Langfristanleger.
  • Wertzuwächse durch Energiewende & Digitalisierung: Erneuerbare Energien (Wind, Solar), Stromnetze, Wasseraufbereitung oder digitale Infrastruktur profitieren von strukturellen Trends – unabhängig vom Konjunkturzyklus.

2. Transport – globale Mobilität als verlässlicher Ertragsträger

Die Weltwirtschaft funktioniert nur, wenn Menschen und Güter bewegt werden können. Transport ist deshalb eine breit diversifizierte Anlageklasse, die von globalem Handel, E-Commerce und der Nachfrage nach Mobilität lebt. Was macht Transportinvestitionen wertvoll?

  • Langfristige Leasingmodelle: Transportgüter wie Schiffe, Bahnwaggons oder Flugzeuge werden über Jahre vermietet – an bonitätsstarke internationale Betreiber. Das schafft regelmäßige Cashflows.
  • Hohe Nachfrage – besonders in der Energielogistik: Die Nachfrage nach alternativen Energiequellen und globaler Energieverteilung steigt. LNG-Tanker (verflüssigtes Erdgas) spielen dafür eine Schlüsselrolle.
  • Unabhängigkeit von Aktien- und Immobilienmärkten: Die Ertragsstrukturen hängen weniger von Börsenstimmungen ab und können dadurch stabiler über Zyklen hinweg sein.

3. Private Credit – attraktive Zinsen durch direkte Unternehmensfinanzierungen

Private Credit ist eine der am stärksten wachsenden Anlageklassen weltweit. Gemeint ist die direkte Kreditvergabe an Unternehmen, oft mit erstklassiger Besicherung und attraktiven Zinsen. Warum Private Credit so interessant ist:

  • Hohe Zinsen für Anleger: Weil Banken sich aus bestimmten Bereichen der Kreditvergabe zurückziehen, übernehmen institutionelle Investoren zunehmend diese Rolle – mit attraktiven Renditeaufschlägen.
  • Sicherheit durch Besicherung: Viele Kredite sind vorrangig besichert, oft mit erstrangigem Pfandrecht. Das bedeutet: Im Ernstfall haben Anleger bevorzugten Zugriff auf die Sicherheiten.
  • Flexible Finanzierung für Unternehmen – flexible Chancen für Anleger: Private Credit finanziert häufig Wachstumsprojekte, Immobilienentwicklungen, Firmenübernahmen oder Modernisierungen.

4. Immobilien – stabile Sachwerte in starken Märkten

Immobilien kombiniert zwei wesentliche Vorteile: reale Werte und langfristig stabile Erträge. Der Fonds investiert in ausgewählte Wohn-, Büro- und Logistikobjekte in dynamischen Märkten. Warum Immobilien nach wie vor ein wichtiger Baustein sind:

  • Sachwerte mit Substanz: Immobilien behalten meist auch in turbulenten Zeiten ihren Grundwert – besonders in Top-Lagen mit hoher Nachfrage.
  • Regelmäßige Einnahmen durch Mieten: Wohn- und Logistikobjekte sind besonders stabil, da sie aus täglichen Bedürfnissen resultieren (Wohnen & Onlinehandel).
  • Internationale Diversifikation: Durch Investitionen in Europa und den USA entsteht eine geografisch breit gestreute Immobilienbasis.

5. Private Equity – Beteiligungen an starken Wachstumsunternehmen

Private Equity (PE) bedeutet: Beteiligung an Unternehmen, die nicht börsennotiert sind. Oft handelt es sich um Firmen in Wachstumsphasen, Innovationsführern oder Unternehmen, die durch aktives Management verbessert werden können. Die wesentlichen Vorteile von Private Equity:

  • Hohe langfristige Renditechancen: PE-Investoren helfen Unternehmen, schneller zu wachsen, effizienter zu werden oder neue Märkte zu erschließen.
  • Aktive Wertsteigerung statt passiver Beteiligung: PE-Manager greifen aktiv ein – etwa durch Optimierung der Geschäftsmodelle, Digitalisierung, Internationalisierung und/oder Managementerfahrung
  • Starker Fokus auf Zukunftsthemen: Viele PE-Investments profitieren von langfristigen Trends wie Telemedizin, Digitalisierung oder Automatisierung.

Für wen eignet sich der Fonds?

Für alle, die…

  • ihr Portfolio langfristig breiter aufstellen möchten
  • Zugang zu privaten Märkten suchen
  • nach inflationsresistenten Ertragsquellen Ausschau halten
  • von der Expertise eines starken globalen Vermögensverwalters profitieren möchten
  • bereit sind, langfristig zu investieren

Warum J.P. Morgan Asset Management?

Mit über 60 Jahren Erfahrung im Bereich alternativer Anlagen zählt J.P. Morgan zu den führenden globalen Anbietern in diesem Segment.

Das hauseigene AISS-Team vereint Marktanalysen, Risikoüberwachung und aktives Portfoliomanagement – entscheidende Faktoren, um langfristig erfolgreich mit alternativen Anlagen zu arbeiten.

Die Eckdaten des JPMorgan ELTIFs – Multi-Alternatives Fund

Der Fonds wurde entwickelt, um Privatanlegern einen professionellen und gleichzeitig regulierten Zugang zu alternativen Anlagen zu ermöglichen. Hier finden Sie die wichtigsten Rahmenbedingungen, Konditionen und Merkmale auf einen Blick – verständlich erklärt. Der JPMorgan ELTIFs – Multi-Alternatives Fund verfolgt das Ziel, attraktive langfristige, risikobereinigte Renditen durch ein breit diversifiziertes Portfolio alternativer Anlagen zu erzielen. Das Portfolio umfasst u. a. Infrastruktur, Transport, Private Credit, Immobilien und Private Equity. Mit nur einer Anlage erhalten Anleger Zugang zu über 15 alternativen Anlageklassen und potenziell mehr als 1.000 Einzelinvestments.

Fondsstruktur

Fondsgesellschaft: JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l.
Fondsmanager: Pulkit Sharma, Jason DeSena
Auflagedatum: 03.10.2024
Ertragsverwendung: thesaurierend
Regionen/Sektoren: keine festen Beschränkungen
ESG-Einstufung: Artikel 8 gemäß SFDR
Fondswährung: Euro
Anteilklasse: A (perf) (acc) – EUR
Mindesterstinvestment: 35.000 EUR
ISIN: LU2850509105
WKN: A40JDY

Mindesthaltefrist & Liquidität

Da der Fonds in überwiegend illiquide, langfristige Anlagen investiert, gelten besondere Regelungen für Rücknahmen:

Grundsätzlich 5 Jahre Mindesthaltefrist je Zeichnung. Ab dem 4. Jahr: vierteljährliche Rücknahmemöglichkeiten mit einjähriger Vorankündigung. Rücknahmen sind dabei pro Quartal begrenzt auf 5 % des Fondsvermögens (darüber hinaus je nach Marktgegebenheiten). Diese Struktur entspricht den gesetzlichen Vorgaben für ELTIFs und stellt sicher, dass langfristige Anlagen stabil gemanagt werden können.

Kostenstruktur

Die jährlichen Gesamtkosten der Anteilklasse A (perf) (Acc) – EUR setzen sich wie folgt zusammen:

Verwaltungsgebühr: 2,00 %
Gründungskosten: 0,04 %
Betriebs- und Verwaltungskosten (max.): 0,25 %
Gesamtkostenquote: 2,29 %
Performance Fee: 12,50 % mit High Water Mark, 7% Hurdle Rate und 100% Catch-Up
Ausgabeaufschlag: 5,00 %
Rücknahmegebühr: 0 %

Risikoindikator

Der Fonds besitzt einen Risikoindikator von 3 gemäß EU-Vorgaben von einer Skala von 1 (niedrig) bis 7 (hoch). Der Wert basiert auf einer empfohlenen Haltedauer von 10 Jahren und kann bei kürzerer Haltedauer deutlich höher ausfallen. Wichtige Risikoaspekte sind dabei Wertschwankungen, mögliche Verzögerungen bei Rücknahmen, Risiken aus alternativen Anlagen (z. B. Kreditrisiken, Illiquidität) sowie Währungs- und Marktrisiken. Somit benötigt der Investor trotz eines niedrigen Risikoindikators im Rahmen der Anlageberatung sogenannte “erweiterte Kenntnisse und Erfahrungen” gem. MiFID. 

Nutzen Sie für weitere Informationen bitte die nachfolgenden Informationen der Fondsgesellschaft

 

Fondspräsentation

Basisinformationsblatt

Fondsprospekt

Digitales Factsheet

Bitte beachten Sie: aktuell (Stand November 2025) kann die Abwicklung dieses ELTIF nur über die Depotbanken Fondsdepot Bank, V-Bank oder DAB BNP Paribas erfolgen. Andere Depotbanken (wie beispielsweise die FFB) stehen derzeit noch nicht zur Verfügung.

Vermögensverwaltung und Honorarberatung

Höhere Investitionssummen* können gegebenenfalls alternativ in die Anteilklasse C (kein Agio, reduzierte laufende Gebühren) investieren, auch wenn die Erstanlage nicht den im Verkaufsprospekt geforderten EUR 10 Mio. entspricht. Dies muss jedoch vorab in jedem Einzelfall persönlich abgestimmt werden. 

Die Abwicklung erfolgt in diesem Fall über eine gesonderte Dienstleistung und ist im Einzelfall zur Deckung der Kosten des Onboardings mit einem Honorar* pro Geschäftsvorfall versehen. Bitte nehmen Sie in diesem Fall direkt Kontakt mit uns auf, um diese Möglichkeit für Sie zu prüfen. 

Risikohinweise bei der Geldanlage in Private Markets Investments

Keine Anlage ist ohne Risiko. Investitionen in einen Multi-Alternatives ELTIF sind mit einer Reihe spezifischer Risiken verbunden, die aus der Natur alternativer Anlagen resultieren. Der Wert von Immobilien kann stark schwanken, da er häufig auf Gutachtermeinungen und nicht auf festen Marktpreisen basiert und somit empfindlich auf wirtschaftliche Abschwünge, steigende Zinsen oder lokale Marktveränderungen reagiert. Private-Credit-Anlagen bergen das Risiko von Zahlungsausfällen oder Bonitätsverschlechterungen der Kreditnehmer, was zu Kursverlusten, geringerer Liquidität und erschwertem Verkauf führen kann. Infrastrukturinvestitionen sind vielfältigen Einflüssen ausgesetzt – von regulatorischen Änderungen über Bau- und Betriebsrisiken bis hin zu politischen Ereignissen oder Naturkatastrophen, die den Wert solcher Projekte mindern können. Auch Rohstoffanlagen gelten als besonders volatil, da ihre Preise stark auf Angebots- und Nachfrageschwankungen, Wetterbedingungen, politische Entscheidungen und Zinsbewegungen reagieren. Investitionen in Transportvermögen wie Schiffe, Flugzeuge oder Eisenbahnen hängen ebenfalls stark von Energiepreisen, Zinsen, Umweltvorschriften und der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung ab. Solche Anlagen sind häufig illiquide und schwer veräußerbar, was bei ungünstigen Marktbedingungen zu erheblichen Wertverlusten führen kann. Bei Flugzeuginvestments wirken sich zudem Ölpreise, geopolitische Krisen oder Naturereignisse direkt auf Leasingraten und Nachfrage aus; kurzfristig kann es hier zu Konzentrationsrisiken kommen, wenn das Portfolio auf bestimmte Regionen oder Flugzeugtypen fokussiert ist. Auch Forst- und Holzinvestitionen sind nicht frei von Gefahren: sie reagieren empfindlich auf Preisänderungen am Holzmarkt, Witterungseinflüsse, Schädlingsbefall und gesetzliche Vorgaben im Umwelt- oder Steuerrecht. Insgesamt sind alternative Anlagen im Fonds nur eingeschränkt handelbar, häufig komplex zu bewerten und können stark auf externe Schocks reagieren – Anleger sollten daher einen langfristigen Anlagehorizont und die Bereitschaft zu temporären Wertschwankungen mitbringen.

Der Wert eines Investments kann grundsätzlich während der Laufzeit einer Vielzahl von Marktrisiken, wie dem Zinsrisiko, dem Kursrisiko, dem Schwankungsrisiko, dem Währungsrisiko, dem Bonitätsrisiko anderer Marktteilnehmer usw. unterliegen. Aufgrund ungünstiger Entwicklungen dieser Faktoren kann das eingesetzte Kapital zuzüglich der entstandenen Kosten vollständig verloren sein. Bei der Investition in Investmentfonds ist das Totalverlustrisiko durch die breite Streuung sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn einzelne Wertpapiere einen Totalverlust erleiden sollten, ist ein Gesamtverlust durch die breite Diversifikation unwahrscheinlich. Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, das nach dem Grundsatz der Risikostreuung in verschiedenen Einzelanlagen (z.B.in Aktien, Anleihen, wertpapierähnlichen Anlagen oder Immobilien) investiert ist. Ein Depotinhaber kann mit dem Kauf von Investmentanteilen an der Wertentwicklung sowie den Erträgen des Fondsvermögens teilhaben und trägt anteilig das volle Risiko der durch den Anteilschein repräsentierten Anlagen. Bei Investmentfonds, die auch in auf fremde Währung lautende Wertpapiere investieren bzw. in Fremdwährung geführt werden, muss berücksichtigt werden, dass sich neben der normalen Kursentwicklung auch die Währungsentwicklung negativ im Anteilspreis niederschlagen kann und Länderrisiken auftreten können, auch wenn die Wertpapiere, in die der Investmentfonds investiert, an einer deutschen Börse gehandelt werden. Durch die Aufwertung des Euro (Abwertung der Auslandswährung) verlieren die ausländischen Vermögenspositionen – am Maßstab des Euro betrachtet – an Wert. Zum Kursrisiko ausländischer Wertpapiere kommt damit das Währungsrisiko hinzu. Die Währungsentwicklung kann einen Gewinn aufzehren und die erzielte Rendite so stark beeinträchtigen, dass eine Anlage in Euro oder in Vermögenspositionen der Eurozone unter Umständen vorteilhafter gewesen wäre. Die Angaben über die bisherige Wertentwicklung stellen keine Prognose für die Zukunft dar. Zukünftige Ergebnisse der Investmentanlage sind insbesondere von den Entwicklungen der Kapitalmärkte abhängig. Die Kurse an der Börse können steigen und fallen. Investmentfonds unterliegen dem Risiko sinkender Anteilspreise, da sich Kursrückgänge der im Fonds enthaltenen Wertpapiere im Anteilspreis widerspiegeln.

 

*Vermögensverwaltung und Honorarberatung: In Einzelfällen ist es möglich, bereits ab 250.000 EUR in die Anteiklasse C zu investieren. Das Honorar für das Onboarding ist abhängig vom jeweiligen Geschäftsvorfall und beginnt bei 5.000 EUR netto.

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