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Wenn über künstliche Intelligenz als Anlagethema gesprochen wird, denken die meisten an Chiphersteller und Softwarekonzerne. Die professionellsten Investoren der Welt denken inzwischen einen Schritt weiter – an das, was den Betrieb der Technologie überhaupt erst möglich macht: Stromerzeugung, Netze, Speicher und Rechenzentren. Der aktuelle UBS Global Family Office Report 2026 macht diese Verschiebung erstmals in aller Deutlichkeit sichtbar.

Die Zahlen: 65 Prozent der 307 befragten Family Offices sind bereits in künstliche Intelligenz investiert – das Thema bleibt unangefochten an der Spitze. Direkt dahinter folgen jedoch zwei Themen, die vor wenigen Jahren kaum jemand auf dem Zettel hatte: „Power and Resources”, also Energieerzeugung und Rohstoffe, sowie Infrastruktur, beide mit jeweils 37 Prozent. Rechnet man die geplanten Neuengagements hinzu, wachsen gerade diese beiden Bereiche am dynamischsten – 15 beziehungsweise 16 Prozent der Family Offices wollen in den kommenden zwölf Monaten dort erstmals Kapital allokieren. Bei den europäischen Family Offices gehören Infrastruktur und Energie mit jeweils 33 Prozent ebenfalls zu den drei wichtigsten Themen.

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