(KI-generiertes Bild)

Mitte September hat Julius Bär seinen Marktausblick für das Jahresende veröffentlicht, und ein Berater des Hauses hat ihn mir mit ein paar persönlichen Zeilen zugeschickt. Das ist ein guter Anlass für etwas, das wir im Goldbereich künftig in loser Folge tun werden: Ihnen zu zeigen, wie die Schweizer Häuser, die seit Generationen für vermögende Familien arbeiten, auf die Märkte blicken. Den Anfang machte im Sommer die UBS mit ihrem Family-Office-Report. Jetzt folgt die Privatbank von der Zürcher Bahnhofstrasse, mit einer Hausmeinung, die ungewöhnlich klar formuliert ist.

Die Kernaussage passt in einen Satz. Julius Bär rechnet bis Ende Oktober mit unruhigen Wochen, weil die Zeit vor den amerikanischen Zwischenwahlen im November historisch zu den nervösesten Phasen des Präsidentschaftszyklus gehört, und versteht genau diese Unruhe als Gelegenheit, Positionen auszubauen. Interessanter als diese Haltung ist, wohin die Bank das Geld lenken würde und was davon bei einem Anleger ankommt, der in Euro rechnet. Der Ausblick ist für Kunden geschrieben, die in Dollar oder Franken denken. Übersetzt man ihn ins deutsche Depot, verschieben sich einige Gewichte spürbar.

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Quelle: Julius Bär, „Market Outlook Year-End 2026 – US headlines, global opportunities”, veröffentlicht am 17. September 2026. Alle Markteinschätzungen, Gewichtungen und Zahlen stammen von der Bank Julius Bär & Co. AG; die Einordnung, die Modellrechnung und die Euro-Perspektive sind solche der Redaktion.

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